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Warum Ihre Website keine Anfragen bringt – und wie Sie das ändern

7 Min. Lesezeit6. März 2025Aktualisiert: 15. März 2025

Eine Website zu haben und eine Website zu haben, die Anfragen bringt, sind zwei verschiedene Dinge. Die meisten Unternehmenswebsites gehören zur ersten Kategorie.

Viele deutsche KMU-Websites generieren keine messbaren Leads. Sie sind online präsent, aber unsichtbar für potenzielle Kunden – entweder weil niemand die Seite findet oder weil niemand, der sie findet, eine Anfrage stellt.

Problem 1: Die Website wird nicht gefunden

Ohne SEO ist eine Website in Google auf Seite 5 oder schlechter. Die große Mehrheit der Klicks entfällt auf die erste Seite. Wenn Ihre Website für relevante Suchbegriffe nicht auf Seite 1 erscheint, existiert sie für die meisten potenziellen Kunden nicht.

Problem 2: Die Botschaft trifft nicht

Viele Unternehmenswebsites kommunizieren primär, was das Unternehmen tut – nicht, was es für den Kunden löst. Die entscheidende Frage, die ein Besucher in den ersten Sekunden beantwortet haben möchte: 'Bin ich hier richtig für mein Problem?' Wer diese Frage nicht sofort klar beantwortet, verliert den Besucher.

Problem 3: Fehlende Vertrauenssignale

Online kauft man von Unternehmen, denen man vertraut. Vertrauen entsteht durch konkrete Bewertungen (mit Namen), nachvollziehbare Referenzen, transparente Preise oder zumindest Preisindikatoren, klare Ansprechpartner (mit Foto) und erkennbare Qualitätsnachweise.

Problem 4: Zu viele Optionen, zu wenig Richtung

Je mehr Navigationspunkte, Angebote und Handlungsaufforderungen eine Seite hat, desto weniger klickt der Besucher. Das 'Paradox of Choice' gilt auch im Web: Wer dem Besucher eine klare, einfache nächste Aktion anbietet, erhält mehr Reaktionen.

Problem 5: Das Formular ist zu umständlich

Formulare mit vielen Feldern verlieren einen großen Teil ihrer potenziellen Ausfüller. Dazu kommen technische Hürden: CAPTCHA, mehrstufige Bestätigungen, Pflichtfelder ohne erkennbaren Nutzen. Ein gut gestaltetes Formular hat maximal drei Felder und erscheint auf jeder relevanten Unterseite.

Der Aktionsplan: Mehr Anfragen in 4 Wochen

Woche 1: Google-Rankings prüfen (Google Search Console), Heatmap einrichten (z. B. Hotjar Free). Woche 2: Hauptbotschaft auf der Startseite überarbeiten, klaren CTA einführen. Woche 3: Formular vereinfachen, erste Kundenbewertungen einholen und einbinden. Woche 4: Google Business Profil optimieren, erste SEO-Anpassungen auf den meistbesuchten Seiten.

Tipp

Schnelltest: Zeigen Sie Ihrer Website jemandem, der Ihr Unternehmen nicht kennt. Fragen Sie nach 15 Sekunden: Was macht dieses Unternehmen? Für welche Kunden? Und was soll ich jetzt tun? Wenn die Antworten nicht klar sind, ist Handlungsbedarf.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Anfragen sollte eine gute Unternehmenswebsite bringen?

Das hängt vom Traffic ab. Als grobe Faustregel: 1–3 % der Besucher stellen eine Anfrage. Bei 300 Besuchern/Monat wären das 3–9 Anfragen.

Kann ich das selbst verbessern oder brauche ich eine Agentur?

Viele Optimierungen (Texte, CTA, Formular) sind ohne technische Kenntnisse umsetzbar. Für SEO und technische Performance empfiehlt sich professionelle Unterstützung.